MarienkäferPhilosophie Werkstatt

Die Suche nach dem Guten, Wahren und Schönen.

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Projekt Utopie – wie sieht unsere ideale Gesellschaft aus?

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Wir haben dazugelernt. Ein eigener Bauernhof – und in der Stadt arbeiten, das funktioniert nur ganz schwer. Die Strecken sind weit, weil man außerhalb wohnt. Und man würde ein solches Leben nur für sich selbst verwirklichen. Um es gesamtgesellschaftlich zu betrachten, stellt sich uns die Frage: Wie könnte jeder so leben, dass er genug Platz und genug Grün um sich hat? Und nicht nur regional gedacht – wie könnten alle Menschen so leben, dass sie zufrieden sind und wir unsere Natur nicht zerstören? Diese Frage klingt nach Utopie.

Wie sieht eine ideale Welt aus? Und ja, genau damit wollen wir uns auseinandersetzen. Denn wenn wir so weiter leben wie bisher, werden zukünftige Generationen bei uns immer schlechtere Lebensbedingungen haben, von anderen Teilen der Welt ganz zu schweigen. Schon jetzt lebt der reichere Teil der Welt auf Kosten der Ärmeren. Diese Schere öffnet sich immer weiter. Von der Naturzerstörung ganz zu schweigen. Die Frage, welche Welt wir unseren Kindern hinterlassen wollen, war mal höchst aktuell. Heute spricht fast keiner mehr darüber.

Wer Visionen hat, soll zum Arzt gehen

Kritik an unserer Gesellschaft ist unbedingt notwendig. Aber wenn wir nicht wissen, wohin die Reise gehen soll, haben wir ein Problem. „Wer Visionen hat, soll zum Arzt gehen“ – damit warnte Altkanzler Schmidt vor Utopien. Noch den Faschismus vor Augen, befürchtete er, ein Utopist wolle die Gesellschaft mit Zwang verändern. Doch man darf das Kind nicht mit dem Bade ausschütten.

Natürlich muss eine Utopie debattiert werden können und der Weg dorthin kann nur ein demokratischer sein. Wir können nur Schritt für Schritt voran gehen, wer aber kein Ziel hat, sprich Utopie, der weiß nicht, in welche Richtung er laufen soll, wenn er etwas verändern will.

Wer eine Utopie hat, wird auch oft als Träumer angesehen, der nicht weiß, was Realpolitik ist. Das liegt daran, dass viele den Menschen nicht als selbstbestimmtes und glücksfähiges Wesen wahrnehmen. Dabei geht es keineswegs um die Vorstellung, durch Zauberhand morgen eine Gesellschaft herstellen zu können, die der utopischen Vorstellung entspricht. Aber wenn wir eine Gesellschaft verändern wollen, sollten wir wissen, was wir wollen. Wie sich unsere Welt verändert, hängt nur von uns selbst ab.

Keine Zerstückelung der Themen, alles gehört zusammen

Zu einer Utopie gehören alle Bereiche, die Wirtschaft, die Ökologie, die Stadt, die Philosophie, die Kunst, die Pädagogik, die Religion. Alles, was aktuell existiert, muss hinterfragt und überprüft werden. Wir erarbeiten uns diese Themen grundphilosophisch um politisch handeln zu können. Wer darauf Lust hat, ist eingeladen, mitzumachen und sich bei uns zu melden.

Und wenn man nicht mehr weiter weiß, gründet man nen Arbeitskreis

Ich weiß dass ich nichts weiß – sagte Sokrates und meinte damit, dass wir unser Wissen beständig überprüfen müssen, ob es nicht ein traditionelles Scheinwissen ist. Um dann aber sehr wohl zu Erkenntnissen zu kommen, die man wiederum beständig überprüfen muss indem man sie zur Debatte stellt. Wir wollen das tun und freuen uns auf alle, die mitmachen.

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